Spende eines Triathlon Rads


In Zeiten von Corona geht es primär um die Gesundheit der Menschen. Viele machen sich aber auch Sorgen um die Gesundheit der Wirtschaft. Das Tagblatt hat nachgefragt, wie heimische Unternehmen und Betriebe mit der Situation umgehen und wie es um die Kurzarbeit steht.

 

Hier das Statement von Dr. Michael Freitag:

Die Firma Elektro Freitag aus Parsberg versteht sich als Infrastrukturdienstleister. Wir arbeiten flächendeckend für Netzbetreiber im Süddeutschen Raum und halten so mit unseren Mitarbeitern die Elektrizitäts-, Gas- und Wasserversorgung von Unternehmen und Haushalten aufrecht. Zwar haben wir vorsorglich und rein formal Kurzarbeit beantragt, wir rechnen jedoch nicht damit, dass wir diese in Anspruch nehmen werden. Wir sind derzeit voll beschäftigt und wir rechnen auch nicht damit, dass sich dieser Zustand in absehbarer Zeit ändert.
Natürlich haben wir unser Personal wegen der Corona Krise insbesondere in Hinblick auf Hygienemaßnahmen sensibilisiert. Zudem sind alle Beschäftigten sowohl im privat- als auch beruflichen Bereich gehalten das sogenannte "social distancing" gerede in Hinblick auf ihre Systemrelevanz zu beachten. Auf unseren Baustellen arbeiten wir meist an der frischen Luft und in Kleingruppen, wodurch das Infektionsrisiko auf ein Mimimum schrumpft. In der Verwaltung wurden die Arbeitsabstände vergrößert, zudem haben wir ein Schichtsystem eingeführt. Home-Office Arbeitsplätze existieren selbstverständlich parallel. Das Risiko einer Ansteckung wurde somit maßgeblich gemindert. Um unsere Mitarbeiter liquide zu halten, wurde von der Geschäftsführung beschlossen, frühzeitig erhöhte Abschläge auf Löhne und Gehälter zu zahlen.
Insgesamt gesehen - sind wir für die Krise gut gerüstet. Da unsere Mitarbeiter für die Grundversorgung der Bevölkerung mit Strom, Gas und Wasser geradestehen, sehen wir der Zukunft positiv entgegen.


Bild: Photo Büttner, Regensburg